Drei Anbieter. Eine Woche. Alle am selben Standort. Die Orchestrierungsdisziplin.
Das Muster wird zum branchenweiten Wandel. Hardware-OEMs positionieren sich zunehmend als Plattformanbieter, während die Installation von anderen Teams übernommen wird. Früher war das Installationsteam eine kleine, aber eng eingebundene Einheit in der OEM-Lieferkette. Fällt diese Einheit weg, muss der Integrator für jeden Standort ein Team aus mehreren OEM-Partnern zusammenstellen - unter engen Personalvorgaben.
Genau an diesem „jemand anders“ scheitern die meisten Zeitpläne mit mehreren OEMs. Wenn eine Integration drei verschiedene OEMs umfasst, wird angenommen, dass der Integrator die Koordination übernimmt. In der Praxis verfügen Integratoren nicht über eigene Teams in ausreichender Größe. Die Lücke zwischen WMS/WCS-Schnittstelle und den Mitarbeitern vor Ort ist der kritische Punkt.
Die Orchestrierungsdisziplin läuft so ab: Ein Koordinator pro Standort, der das tägliche Standup aller Anbieter leitet. Ein QC-Protokoll, indexiert nach Anbieter und Anlage. Ein Eskalationsweg, unabhängig davon, welcher Anbieter welchen Mangel verursacht hat. Ein Gantt-Diagramm im Steuerungsbericht des Integrators. Einheitliche Standards, prüfbereites Übergabedossier.
Der nächste Engpass in der Automatisierung ist weder die Hardwarequalität noch der hohe Anspruch jedes OEM. Entscheidend ist ein Inbetriebnahmepaket, das auch dann trägt, wenn der OEM nicht mehr vor Ort ist. Wir stellen dieses Paket auf Abruf für Integratoren zusammen, die EU-weite Programme mit mehreren OEMs führen.